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Pellworm: Appelhof - Reiturlaub und Ferienwohnungen

 

Liebe Freunde vom Appelhof auf der Nordseeinsel Pellworm


Im August 2009 feiern wir 30 Jahre Appelhof und gleichzeitig 15 Jahre Tierarztpraxis Dr. Sielaff / Ruppertz. Das ist doch Grund genug für einen kleinen Rückblick.

Meine Eltern, Dr. Paul Ruppertz und Gisela Ruppertz, kauften 1979 den Appelhof. Davor hatten sie eine Tierarztpraxis in Kaltenkirchen, die alleine nicht mehr zu bewältigen war.
Die Liebe zur Landwirtschaft war schon immer vorhanden und so wurde nach einem Resthof gesucht.

Nach und nach wurde der Hof umgebaut. In den ersten Jahren wurde das Haus als Ganzes vermietet, Pellworm war bis dato für uns unbekannt.
1983 zogen die Eltern mit Sack und Pack auf den Hof. Mit im Gepäck waren auch schon die Tiere; Schafe und Charolais Kühe, und natürlich Hund und Katz.
Es dauerte gar nicht lang und schon habe ich meine zwei Pferde auf die Insel gebracht. Der Grundstein für den heutigen Pferdehof war gelegt.
Die ersten Jahre wurde Haus und Hof auf Vordermann gebracht und nach und nach begann mein Vater wieder mit der Tierarztpraxis, ein Kollege war ja bereits auf der Insel.

Ich selber habe 1982-84 eine Ausbildung als VMTA in Hannover gemacht, bis 1987 an der Uni gearbeitet und dann erst mit dem Studium begonnen. Erst in Berlin, dann in Hannover, Abschluß 1992 in Hannover. In dieser Zeit lernte ich Mathias kennen und wir entschlossen uns, nach der Assistentenzeit in Ostfriesland den Appelhof zu übernehmen. Auch unter diesen Gesichtspunkten baute mein Vater 1991 die erste private Windkraftanlage auf Pellworm, die 2006 aufgrund technischer Mängel wieder abgebaut wurde bzw. der Standort wurde verkauft.

Nach der Heirat ging es dann im August 1994 auf die Insel.

Und das Erste was wir gebaut haben, war ein Reitplatz. Damals noch nicht üblich auf Pellworm und mit einem kleinen Schmunzeln der Inselbewohner bedacht. Aber jeder kannte schon unsere Liebe zu Pferden und die ersten Mädchen standen bald auf dem Hof.

1995 wurde der Pferdestall gebaut, mit Sattelkammer etc., heute der Rote Stall genannt. Das war auch gut so, denn zur Geburt von unseres Sohnes Lucas gab es auch gleich das erste Pony, das Shetty Zottel, auch heute noch das Kinderpony. Und so ging es Jahr für Jahr weiter. Für die Kühe wurde der Platz oben im Stall knapp, so wurde 1996 die Halle vergrößert und die Kühe auch aus arbeitstechnischen Gesichtspunkten nach unten gebracht. Es gibt nichts Schöneres als eine Ammenkuhherde von Charos auf der saftigen Weide in der Sonne liegen zu sehen.

1997 wurde unsere Tochter Freya geboren und in jeder Schwangerschaft habe ich mind. ein Pony oder Pferd gekauft. So kamen das Reitpony Kessy, Haflinger Haffi, der Hannoveraner Domingo... zu uns.

Tja , und dann wurde der Platz eng im Haus, das Wasser tropfte durch das Dach und so wurde uns 1998 das Dach über dem Kopf abgebaut. Ein neues Reetdach mit komplett neuem Dachstuhl wurde errichtet. Ein neuer Schornstein gebaut und wenn man erst mal anfängt, findet sich noch immer mehr. Ein turbulentes Jahr und ich bin froh, dass ein Reetdach ca. 50 Jahre hält.

1999 im März war dann auch der Innenausbau geschafft, gerade noch vor der Geburt unserer Tochter Ilca. Dann hatte ich sowieso kaum noch Zeit mit drei kleinen Kindern, Praxis, Haus und Hof.

Mit jedem Sommer kamen nun mehr Kinder zum Reiten , die ersten Pensionspferde standen auf der Weide und die kleine Ferienwohnung war immer gut ausgebucht.

Die Patengemeinschaft unserer Kinder baute das Kinderhaus Bullerbü, natürlich in Schwedenrot. Unsere Farbe schlechthin. Dann wurden die Zuschüsse für die Landwirtschaft geändert, 10 Ammenkühe waren zu wenig, eigentlich nur Hobby. Schweren Herzens haben wir uns von der Herde getrennt. Sie zog komplett in einen anderen Betrieb auf Pellworm, Mathias sieht “ seine Damen „ noch ab und zu.

So wurde die Pferdewirtschaft noch weiter ausgebaut, Pensionspferdehaltung im Sommer für lungenkranke Pferde, in Kooperation mit den Kliniken oder Fachtierärzten.
Der Reitplatz wurde zu meinem Sommergarten, also mussten dort Blumen her, ich wollte mich ja auch wohl fühlen, mittendrin am Anfang immer der Kinderlaufstall.

Und weil es schon lange nichts zu tun gab, meinte Sturm Anatol uns eine Wand beschädigen zu müssen. So wurde die Nordwand vom alten Stall erneuert- gleich unter Vorbehalt einer zweiten Ferienwohnung. Und diese wurde 2006 begonnen. Ein ganzes Jahr Bauzeit, schier ohne Ende. Das Ergebnis ist eine helle freundlich große Wohnung für 6 Personen, in die man selber gerne einziehen möchte. 2007 ging sie in die Vermietung und ist gut gefragt.
Auch die Pensionspferdehaltung entwickelte sich immer weiter, also wurden noch vier große Außenboxen angebaut, Winterquartier für die Lungenkranken. Aus unseren Kindern wurden Jugendliche und alle haben mind. ein Pferd oder Pony, so manches der Tiere wurde uns geschenkt und so ist die Stammbesatzung schon rel. groß.

Die nächsten Pläne liegen schon in der Schublade, es soll uns ja nicht langweilig werden.

Hier gibt es immer viel zu tuen, der Sommer ist sehr turbulent, der Hof immer voll von Gästen und Besuchern. Wir danken allen Freunden , die uns tatkräftig unterstützen und freuen uns auf die Gäste, die manchmal auch zu Freunden werden.
Doch die Insider kommen im November zum Kaminabend oder im Frühjahr zur Lammzeit, dann habe auch ich Zeit zum Klönen...


Am 16.8.09 haben wir ein Hoffest veranstaltet, 30 Jahre Appelhof, der kinderfreundliche Pferdehof.
Für Groß und Klein gab es viel zu erleben. Verschiedene Pferderassen , Ringreiten, Ponyreiten, Natural Horseman Ship, Voltigieren, Kutschfahrten, Hufschmiedearbeiten, Schatzsuche, Filzen, Spielwiese, Trampolin, Bolzplatz, kleiner Marktplatz.
Für das leibliche Wohl sorgten die Landjugend, Arno`s Buddelschiff und das Kuchenbuffet.

Bei bestem Wetter kamen sehr viele Besucher, fühlten sich rundum wohl und es gab viele positive Rückmeldungen.
Viel Spaß gab es bei unserem Appelhof Quiz. Die Gewinner wurden unter den richtigen Lösungen ausgelost. So gewann Familie Fischer eine Kutschfahrt, der zweite Preis war ein Appelhof T-Shirt und so ging es bis Platz 9.

Wir bedanken uns bei allen , die diesen Tag mitgestaltet haben, allen helfenden Händen ( auch vom Festland ), ob meine Volti Kinder, kuchenbackende Mütter oder die unermüdlichen Ponyführer. Ohne so eine tolle Truppe wäre das gar nicht möglich gewesen.

 

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